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Überlandwerk Rhön

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Wegen Corona Kunden-Zählerablesung bei ÜW Rhön

(vom 30.11.2020)

Noch bis vor einigen Tagen hegte man beim Überlandwerk Rhön (ÜWR) die Hoffnung, für die bevorstehende Jahresabrechnung die Zählerablesung in bewährter Form durch Vertrauensleute durchführen zu können. Die Entwicklungen in der Corona-Pandemie haben die Verantwortlichen des ÜWR jedoch dazu bewogen, alle Stromzähler durch die Kunden selbst ablesen zu lassen. Dies soll einen Beitrag zum Schutz der Kunden und der Vertrauensleute leisten sowie eine Ansteckung und eine weitere Verbreitung des Virus vermeiden.

Das ÜWR wird dafür, anders als vor kurzem im Rahmen der angekündigten Strompreissenkung mitgeteilt, allen Kunden Anfang Dezember Ablesekarten per Post zusenden. Nach Erhalt der Ablesekarten soll der Zählerstand umgehend auf der Karte eingetragen und diese dann bis spätestens 9. Dezember wieder zurückgesendet werden.

Das Überlandwerk beginnt mit der Selbstablesung durch die Kunden bereits ab dem 01. Dezember mit der Erfassung der Stromzählerstände in seinem Netzgebiet. Hauptgrund für die vorzeitige Ablesung ist die Anwendung des reduzierten Umsatzsteuersatzes von 16 Prozent auf den gesamten Berechnungszeitraum 2020, die durch entsprechende steuerliche Regelungen ermöglicht wird. Der Verbrauch der verbleibenden Tage im Dezember bis zum Jahresende wird vom Abrechnungssystem automatisch hochgerechnet. Eine weitere Ablesung zur Jahreswende ist somit nicht notwendig.

Das ÜWR bittet alle Kunden, die Ablesekarten schnellstmöglich per Post zurück zu senden, damit ihnen der Vorteil der ganzjährigen Abrechnung des verminderten Steuersatzes gewährt werden kann. Zählerstände, die bis zum vorgenannten Termin nicht beim ÜWR eingegangen sind, müssten sonst geschätzt werden.

Die Entscheidung zur Kundenselbstablesung ist den ÜWR-Verantwortlichen nicht leichtgefallen. Aber vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wird dies als beste Lösung angesehen. Im ÜWR ist diese Entscheidung in zweierlei Hinsicht nicht einfach: einerseits hat man mit den Vertrauensleuten den direkten Kontakt zu den Kunden, der sehr geschätzt wird und nun leider entfällt. Das ein oder andere „Problemchen“ konnte sonst schon über die Vertrauensleute mitgenommen und einer Lösung zugeführt werden. Andererseits bedeutet das Vorziehen der Ablesung und die damit verbundene Umstellung der Abrechnung einen enormen organisatorischen Aufwand. Die über Jahre eingespielten Prozesse müssen in kürzester Zeit umgestellt und das Abrechnungsprogramm angepasst werden. Gerne stellen sich die Mitarbeiter des ÜWR dieser Herausforderung, um ihren Kunden den steuerlichen Vorteil für das gesamte Jahr zukommen lassen zu können. Sie zählen auf die Unterstützung der Kunden, die Ablesekarten umgehend wieder zurück zu senden und danken ihnen schon jetzt dafür.

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