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Überlandwerk Rhön

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Betriebsversammlung - Pressebericht

(vom 01.03.2019)

Etwa 150 aktive und ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des kommunalen Stromversorgers aus Bayern, Hessen und Thüringen fanden sich in der Hauptverwaltung der Überlandwerk Rhön GmbH (ÜWR) zur diesjährigen Betriebsversammlung ein. Auf dem Programm stand der Rückblick auf das Jahr 2018 und der Ausblick auf 2019.

Neuer Betriebsrat

Der neue Betriebsratsvorsitzende Martin Reußenzehn eröffnete die Versammlung und berichtete über allgemeine Tätigkeiten und die Aufgaben des Betriebsrates sowie der Jugendvertretung im vergangenen Jahr. Eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung soll auch weiterhin die Basis für die Arbeit des Betriebsrates sein. Dank ging auch an den ehemaligen Betriebsratsvorsitzenden Wolfgang Stumpf, die ausgeschiedenen Betriebsratsmitglieder und an die im Vorjahr neue gewählten Betriebsratskolleginnen und -kollegen.

Neue Konzessionsverträge

Geschäftsführer Helmut Grosser berichtete zu Beginn seines Rückblicks von einem immens wichtigen Ereignis, welches sich durch das ganze Jahr zog. Für die Zukunftssicherung des Unternehmens war die Unterzeichnung der Konzessionsverträge maßgeblich. Alle 57 Gesellschaftergemeinden-/städte haben die Konzessionsverträge für die nächsten 20 Jahre unterschrieben und sehen die ÜWR auch weiterhin als zuverlässlichen Partner für die Stromversorgung in ihrem Gemeindegebiet. So, wie es zur Gründungszeit vor fast 100 Jahren gedacht war. Die neuen Verträge gelten nun seit Jahresbeginn.

Wiedervereinigung Netzgebiet

Grossers zweiter herausragender Berichtsteil war der Wiederanschluss des ÜWR-Netzgebietes in Thüringen. 1952 schließt sich der „Eiserne Vorhang“ auch in der Stromversorgung und die bestehenden Stromleitungen zwischen Thüringen und Bayern/Hessen werden gekappt. Die Stromversorgung in Thüringen war nicht mehr in Händen der Überlandwerk Rhön GmbH, die thüringischen Gesellschafter waren aber gedanklich immer Teil des Unternehmens geblieben. Ziel der Folgejahre war, die Gesellschafter und das Unternehmen wieder zu vereinigen. Zum 1.Oktober1993 war es dann so weit und die Gesellschaftergemeinden und Kunden im thüringischen Gebiet konnten endlich wieder versorgt werden. Ehemalige SEAG-Mitarbeiter wurden am 01.Dezember 1993 als neue ÜWR-Kollegen in der neu erbauten Bezirksstelle „Feldatal“ in Neidhartshausen begrüßt. Am 30.November 2018 konnte gemeinsam das Jubiläum „25 Jahre Wiedervereinigung Netzgebiet“ in der Bezirksstelle mit einer kleinen Feier begangen werden, bei dem auch drei der ehemals „Neuen“ für 25 Dienstjahre im ÜWR geehrt wurden.

Stetige Investitionen

Auch in 2018 wurde wieder kräftig in eine zukunftsfähige Stromversorgung investiert. Mit einem Bauvolumen von 4,6 Mio. € konnten viele Projekte umgesetzt werden. Mit Kosten von rund 1,5 Mio. € wurde das Schalthaus in Dietges fertiggestellt und am 29. Oktober mit einer kleinen Feierstunde in Anwesenheit von Landrat Thomas Habermann, Bad Neustadt, Landrat Bernd Woide, Fulda, Aufsichtsräten und Vertretern aus den umliegenden politischen Gemeinden eingeweiht. Das ÜWR bleibt damit seiner Linie steter Investitionen in die Netzanlagen treu.

Im Bereich der Elektroinstallation waren die dort tätigen Mitarbeiter im letzten Jahr voll ausgelastet. Auch für das laufende Jahr ist die Auftragslage sehr gut. Neben Installationsaufträgen bei Privatkunden sind die Monteure vielfach bei großen Installationsobjekten bei gewerblichen und industriellen Kunden, im Krankenhausbereich, Kommunen, Behörden und öffentlichen Einrichtungen gefragt. Hier werden ihr Know How und die Zuverlässigkeit sehr geschätzt.

Im Stromvertrieb konnte auch wieder ein gutes Ergebnis erzielt werden. Die ÜWR-Strompreise brauchen keinen Vergleich scheuen. Denn bei richtigen Vergleichen stehen diese immer ganz vorne mit dabei. Nur, dass auf den Internet-Vergleichsportalen sehr oft nicht mit den richtigen Preisen verglichen wird und so den Kunden nicht für sie zutreffende Vergleiche mit zu hohen und falschen Preisen gezeigt werden.

Die Betriebsversammlung der Überlandwerk Rhön GmbH war traditionell Anlass für die Ehrung von Jubilaren und die Verabschiedung in den Ruhestand ausscheidender Mitarbeiter. V. l. n. r.: Martin Reußenzehn (Betriebsratsvorsitzender), Helmut Grosser (Geschäftsführer und Jubilar), Gerhard Grenzer (Ostheim), Karl-Heinz Lindner (Tann), Dirk Abe (Birx), Manfred Kaiser (Mellrichstadt), Holger Wagner (Geismar), Klaus-Peter Brandt (Nordheim), Tino Scherer (Erbenhausen), Diethard Pfeffer (Suhl), Joachim Schärtl (Prokurist) Foto: ÜW Rhön

Ehrungen und Verabschiedungen

Im Rahmen der Betriebsversammlung wurden Mitarbeiter für ihre langjährige Zugehörigkeit zum Unternehmen geehrt. So konnten Dirk Abe aus Birx, Harald Fey aus Weilar, Tino Scherer aus Erbenhausen und Holger Wagner aus Geismar auf 25 Jahre ÜWR zurückblicken. Auch Geschäftsführer Helmut Grosser konnte im Jahre 2018 sein 25. Dienstjubiläum feiern.

Nach langjährigem Wirken in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurden Gerhard Grenzer aus Ostheim nach über 48 Jahren, Karl-Heinz Lindner aus Tann nach über 46 Jahren,  Michael Vorndran aus Oberweißenbrunn nach über 45 Jahren, Klaus-Peter Brandt aus Nordheim nach über 45 Jahren, ehemaliger Technischer Leiter Manfred Kaiser aus Mellrichstadt nach über 41 Jahren sowie Diethard Pfeffer aus Suhl nach 23 Jahren.

Geschäftsführer Helmut Grosser, Prokurist Joachim Schärtl und Betriebsratsvorsitzender Martin Reußenzehn dankten den Jubilaren und Ruheständlern für die langjährige Treue und dem pflichtbewussten und immer zuverlässigen Einsatz für das Unternehmen.

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