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Überlandwerk Rhön

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Stromausfall im Ulstertal am 20.10.17

(vom 23.10.2017)

Im hessischen Versorgungsgebiet der Überlandwerk Rhön GmbH ereigneten sich am vergangenen Freitag (20.10.) zwei Netzstörungen. Dabei war am Nachmittag der Bereich zwischen Hilders und Tann betroffen. Am Abend traf der Ausfall nur Hilders, jedoch mit der Folge, dass zum Teil Märkte und Geschäfte etwas früher schlossen.

 

Nachmittags gegen halb vier registrierten die Schutzgeräte der Überlandwerk Rhön GmbH (ÜWR) einen Kurzschluss auf der Hochspannungsleitung zwischen Hilders und Tann. Mittels einer automatischen kurzzeitigen Unterbrechung der Stromzufuhr konnte der entstandene Lichtbogen auf der Leitung gelöscht werden. Bei den Kunden machte sich diese Maßnahme durch einen starken Spannungseinbruch, gut erkennbar durch Lichtflackern im Haushalt oder Betrieb, bemerkbar. Die Ursache für diesen Kurzschluss konnte trotz intensiver Fehlersuche und Abfahren der Leitung nicht ermittelt werden. Das stürmische Wetter an diesem Nachmittag lässt vermuten, dass der Wind ein Gegenstand in die Stromleitung wehte.

Am Abend gegen 20:40 Uhr geriet ein Schaltgerät in der Transformatorenstation der ÜWR an der Ulstertalschule in Hilders in Brand. In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr musste das ebenfalls sofort vor Ort anwesende Störungspersonal der ÜWR zur Brandbekämpfung die Stromzufuhr schnellstmöglich unterbrechen. Dies hatte zur Folge, dass vier benachbarte Transformatorstationen im Ortskern von Hilders ohne Versorgung waren. Die Netzmonteure der ÜWR begannen im Anschluss damit, die betroffenen Stromkreise auf andere Stationen umzuschalten. Dadurch konnten die meisten Kunden nach kurzer Zeit wieder versorgt werden. Nur die Station in der Aue konnte nicht sofort umgeschaltet werden. Die dort befindlichen Märkte und Geschäfte schlossen nach Absprache mit den Mitarbeitern der ÜWR an diesem Abend früher ihre Türen. Aber auch weiter entfernte Kunden hatten wiederum einen Spannungseinbruch zu verzeichnen, so dass sie an diesem Tag ein zweites Mal von einer Störung betroffen waren. Das defekte Schaltgerät wurde noch in der Nacht gewechselt, sodass die normalen und stabilen Netzverhältnisse innerhalb kürzester Zeit wiederhergestellt werden konnten. Die Brandursache lag wohl in einer Beschädigung des Schaltgeräts durch den Kurzschluss am Nachmittag.

Das Überlandwerk bittet alle von den Störungen betroffenen Kunden um Verständnis. Störungen durch äußere Einflüsse oder einen technischen Defekt können leider auch in einem modernen und gut gewarteten Versorgungsnetz nicht gänzlich ausgeschlossen werden können.

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