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Überlandwerk Rhön

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Ein zuverlässiger Partner rund um den Strom

(vom 23.02.2017)

Gut besucht war die Betriebsversammlung in Mellrichstadt. Rund 180 aktive und ehemalige Mitarbeiter aus Bayern, Hessen und Thüringen nutzten die Gelegenheit für einen Rückblick auf das Jahr 2016 und einen Ausblick auf 2017. Der Aufsichtsratsvorsitzende, Landrat Thomas Habermann aus Bad Neustadt, betonte, dass die Rhöner Bevölkerung im Überlandwerk mit seinen Mitarbeitern einen zuverlässigen Partner rund um alle Fragen des Stroms habe.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Landrat Thomas Habermann (rechts) und die Geschäftsführung, mit Helmut Grosser (links) und Prokurist Joachim Schärtl (2.v.l., zusammen mit dem Betriebsratsvorsitzenden Wolfgang Stumpf (4.v.l.) gratulierten den Jubilaren (ab 5.v.l.) Marion Zirk (Wollbach), Ingo Habig (Simmershausen), Ute Lindner (Tann) und Hartmut Kaiser (Henneberg, 3.v.r.) Daneben wurden die ausgeschiedenen Mitarbeiter Otto Reder (Unterweißenbrunn, 3.v.l.), Elmar Kessler (Simmershausen, 5.v.r.), Peter Masur (Hendungen, 4.v.r.) und Wilhelm Stephan (Bischofsheim, 2.v.r.) offiziell mit einem kleinen Präsent aus den Reihen der Mitarbeiter verabschiedet. Foto: ÜWR, Benjamin Geis

 

Zufriedener Betriebsrat

Einführend berichtete der Betriebsratsvorsitzende Wolfgang Stumpf über die Arbeit des Betriebsrates sowie der Jugendvertretung mit den Auszubildenden im vergangenen Jahr. Dabei würdigte er die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung und der Belegschaft. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Landrat Thomas Habermann, dankte in seinem Grußwort für die hervorragende Arbeit zum Wohle des Unternehmens und unterstrich, wie wichtig das kommunale Überlandwerk für die Region sei.

Alle Mitarbeiter sorgten dafür, dass das Überlandwerk als zuverlässiger Partner in den Bereichen der Stromversorgung wie auch der Elektroinstallation gesehen werde.

Netzinvestitionen sorgen für Versorgungssicherheit

Geschäftsführer Helmut Grosser berichtete über die Aktivitäten des abgelaufenen Geschäftsjahres. Stellvertretend für viele Projekte nannte er den Neubau des Schalthauses „Umspannwerk Nordheim“ mit Gesamtkosten von rund 2 Mio. Euro. Damit ist ein weiterer Meilenstein für die zukünftige Versorgung gesetzt worden. Weiterhin wurden Verkabelungsmaßnahmen vorgenommen sowie Transformatorstationen renoviert oder gebaut. „Solche Projekte tragen in der Zukunft zur sicheren Stromversorgung in unserer Region bei und machen das Netz fit für die Anforderungen im Zuge der Energiewende.“ Im Jahr 2017 sollen wieder rund 4,6 Mio. Euro zum Erhalt und Ausbau der Netzanlagen beitragen, womit das Unternehmen seinem stetigen Investitionsniveau treu bleibt.

Gute Auftragslage und wettbewerbsfähige Preise

Auch in den weiteren Geschäftsfeldern sei man gut aufgestellt. Viele Aufträge von Privatkunden, Unternehmen und der öffentlichen Hand, wie z.B. den Gesellschaftergemeinden, sorgten für eine gute Auftragslage im Bereich der Elektroinstallations-Abteilung. Diese ist auch über das erste Halbjahr 2017 hinaus schon mit Aufträgen sehr gut ausgelastet. Im Stromvertrieb und Kundenservice ist das Unternehmen kundenfreundlich aufgestellt und bietet gute, wettbewerbsfähige Preise. Leider muss dieser Bereich damit kämpfen, dass er für den größten Teil der Stromkosten nur das „Inkassounternehmen“ darstellt. Steuern, Abgaben und Netzentgelte, die staatlich reguliert und festgelegt werden, muss er über die Stromrechnung einfordern, ohne Einfluss auf deren Höhe zu haben. Nur noch der geringste Teil der Stromkosten steht im Wettbewerb. Und dort werden über zum Teil sehr fragwürdige Angebote oder Preisvergleiche Kunden mit zum Teil unrealistischen Versprechungen gelockt. Die aktuelle Insolvenz eines weiteren Stromhändlers hat dies einmal mehr aufgezeigt. So wird das Überlandwerk weiter seine Linie eines zuverlässigen, kundennahen und preisgünstigen Versorgers verfolgen. Denn den Mitarbeitern wie auch den kommunalen Gesellschaftern ist es ein Anliegen, die gute Arbeit der vergangenen Jahre im Dienste der Kunden auch bis zum hundertjährigen Jubiläum 2020 und darüber hinaus fortzusetzen.

Mitarbeiter sind das Kapital eines Unternehmens

Die Überlandwerk Rhön GmbH wird auch künftig jungen Menschen eine qualifizierte Ausbildung und Arbeitsmöglichkeiten bieten. So befinden sich zurzeit 33 der 219 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer gewerblichen oder kaufmännischen Ausbildung. Im September werden wieder vier Elektroniker für Betriebstechnik sowie eine Industriekauffrau als Auszubildende neu eingestellt.

Im Rahmen der Betriebsversammlung wurden Mitarbeiter für ihre langjährige Zugehörigkeit zum Unternehmen geehrt. So können Ute Lindner aus Tann, Marion Zirk aus Wollbach, Ingo Habig aus Simmershausen, Joachim Schreiber aus Jüchsen und Hartmut Kaiser aus Henneberg auf 25 Jahre Tätigkeit im Überlandwerk blicken.

Nach langjährigem Wirken in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurden Elmar Kessler aus Simmershausen, Peter Masur aus Hendungen und Wilhelm Stephan aus Bischofsheim nach jeweils über 48 Jahren Betriebszugehörigkeit. Hartmut Fritsch aus Bad Neustadt war über 43 Jahren sowie Otto Reder aus Unterweißenbrunn über 31 Jahre im Überlandwerk tätig. Landrat Thomas Habermann, der Betriebsratsvorsitzende Wolfgang Stumpf und der Geschäftsführer Helmut Grosser dankten den Jubilaren und Ruheständlern für die langjährige Betriebstreue und den pflichtbewussten und immer zuverlässigen Einsatz für „ihr“ Überlandwerk.

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